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Herzlich willkommen bei der PhysioPlus-Heinsberg!

Wir freuen uns, Sie auf der Homepage der PhysioPlus-Heinsberg, welche von Alex Eurelings geleitet wird, begrüßen zu dürfen.



Die Vielfalt unserer Behandlungen beinhaltet unter anderem Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage und Manuelle Therapie. Mit einem Klick auf unser Leistungsspektrum können Sie sich einen umfassenden Einblick über unsere Therapiemethoden verschaffen.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, unsere Praxis aus eigener Kraft zu besuchen, vereinbaren Sie einfach telefonisch einen Termin, wir besuchen Sie auch gern zu Hause.

Ihr Team der PhysioPlus-Heinsberg

Unser Team

Unser Team der PhysioPlus-Heinsberg sorgt dafür, dass Sie sich bei uns in entspannter Atmosphäre rundum wohl fühlen. Wir möchten Ihnen genau das bieten, was für Ihre individuelle Vorsorge und Genesung notwendig und sinnvoll ist.

Team
Pieter Meuwis
Physiotherapeut
Team
Simone Wilms
Physiotherapeutin
Team
Wien Willems
Physiotherapeut
Team
Nina Chudziak
Physiotherapeutin
Team
Janneke Verbrugghen
Physiotherapeutin
Team
Karolina Opiela
Physiotherapeutin
Team
Robin Wick
Masseur
Team
Shanon Holierhoek
Physiotherapeutin
Team
Alex Eurelings
Physiotherapeut
Team
Jolijn Janssen-Stijaert
Physiotherapeutin

Unsere Leistungen

Krankengymnastik Neurologische Physiotherapie Manuelle Therapie Med. Trainingstherapie Manuelle Lymphdrainage Craniomandibulaire Therapie Massage/Fango/HL KG Gerät Taping Ultraschall & Elektrotherapie Hausbesuche
Berufsgruppe
  • Physiotherapeut/in / Krankengymnast/in
  • Masseur/in
Bowen Faszien Therapie
Zulassungserweiterungen / Schwerpunkte
  • gerätegestützte Krankengymnastik (KGG)
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Manuelle Therapie (MT)
  • Neurologische Krankengymnastik (PNF)
  • Orthopädische Krankengymnastik
Zusätzliche Leistungen / Anwendungen
  • Beckenbodengymnastik
  • Hausbesuche
  • klassische Massagetherapie (KMT)
  • medizinische Trainingstherapie
  • Sportphysiotherapie
Praxisausstattung / Anwendungen der Physik. Therapie
  • Elektrotherapie
  • Fango / Naturmoor
  • Gruppentherapieraum
  • Heißluftgerät / Heiße Rolle
  • Kältetherapie (Eis)
  • med. Trainingstherapie an Geräten (MTT)
  • Ultraschall
Selbsthilfegruppe
  • Seit 1996 versorge ich als Physiotherapeut die Gymnastikstunden für die Osteoporose Selbsthilfe Gruppe Heinsberg. Die Trockengymnastik findet in meiner Praxis statt und die Wassergymnastik wird im Schwimmbad Haaren durchgeführt.

    Kontakt: Vorsitzende Frau Marlies Houben 02452-88620
Sonderleistungen
  • behindertengerechte Einrichtung
  • Betreuung von Selbsthilfegruppen
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
  • Niederländisch
  • Polnisch
Gruppen-/ Kursangebote
  • Medizinische Trainingstherapie

Aktuelles

Mobile Senioren sicher auf dem Pedelec: Helm, angepasstes Tempo und Fitness-Check
Verkehrsunfallstatistik 2021

Ältere Menschen sind sich häufig nicht bewusst, dass ihre oft schwächere Konstitution und das anspruchsvolle Handling der schweren Pedelecs das Unfall- und Verletzungsrisiko erhöhen. Daher empfehlen Orthopäden und Unfallchirurgen einen Helm zu tragen, angepasstes Tempo und regelmäßig einen Fitness-Check. Denn im letzten Jahr ist die Zahl der durch einen Unfall verletzten Pedelec-Fahrer gestiegen, besonders Senioren und Seniorinnen sind gefährdet.

„Pedelecs und E-Bikes sind motorisierte Fahrzeuge. Daher sollte bei aller Freude an der Bewegung nicht unterschätzt werden, dass mit einer konstant erhöhten Geschwindigkeit die Anforderungen zunehmen“, sagt Prof. Dr. Benedikt Friemert, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich der heute veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik für 2021 mit 84.125 verunglückten Fahrradfahrern.

Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen für eine sichere Fahrt mit dem Pedelec: • Tragen eines Fahrradhelms oder Fahrrad-Airbags auch bei kurzen Fahrten
• Volle Aufmerksamkeit beim Fahren
• Defensive Fahrweise bei nicht zu hohem Tempo
• Regelmäßiger Gesundheitscheck zur Prüfung von Sehen, Hören und Reaktionsfähigkeit
• Prüfung von Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit infolge Medikamenteneinnahme

Pedelecs werden bei Seniorinnen und Senioren immer beliebter, denn Radfahren stärkt die Muskeln und hält die Gelenke beweglich. Außerdem wird der persönliche Radius der Mobilität vergrößert. Mit der elektrischen Unterstützung ist das Fahrradfahren mit weniger Kraftaufwand möglich, man kann sich klimafreundlich fortbewegen und den Bewegungsradius erhöhen. Die Gruppe der älteren Menschen macht einen großen Anteil der Pedelecfahrer aus, gleichzeitig ist sie am meisten gefährdet. „Grundsätzlich ist Eigenverantwortung und ein bisschen persönliche Zurückhaltung gefragt. Dann bleibt der Fahrradspaß mit den Pedelecs auch im Alter noch lange erhalten“, sagt Friemert.

Ältere Fahrradfahrer verunfallen und verletzen sich häufiger. Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen, dass bereits im Alter von 55 Jahren das Risiko steigt, bei einem Fahrradunfall schwer verletzt oder getötet zu werden. Ab dem 75. Lebensjahr ist das Risiko am höchsten. Laut Statistischem Bundesamt verunglückten im Jahr 2021 insgesamt 84.125 Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall, davon 17.045 mit dem Pedelec. 372 Fahrradfahrer verunglückten tödlich, darunter 131 auf einem Pedelec. Gegenüber 2020 ist die Zahl der Verkehrstoten bei den Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern mit 12,7 Prozent überdurchschnittlich zurückgegangen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Pedelec-Fahrer und -Fahrerinnen, die bei einem Unfall verletzt wurden.

Daten aus dem TraumaRegister DGU® (TR-DGU) zeigen, dass bei schweren Fahrradverletzungen vor allem der Kopf betroffen ist. Doch gerade Senioren sehen oft nicht die Bedeutung des Fahrradhelms für die eigene Sicherheit und verzichten auf das Tragen eines Helms. So liegt die Helmtragequote bei den über 60-jährigen unter 30 Prozent. „Das ist deutlich zu wenig. Viele ältere Menschen überschätzen ihre Kraft, Reaktionsgeschwindigkeit und Kondition. Bei einem Unfall setzen sie sich einer unnötig hohen Verletzungsgefahr aus“, sagt Dr. Christopher Spering, Leiter der DGOU-Sektion Prävention. Denn ein aktivierter Kopfairbag oder ein Fahrradhelm dämpfen die bei einem Unfall auf den Kopf einwirkenden Kräfte, das führt zu weniger schweren Kopfverletzungen. Zudem können tödliche Hirnverletzungen um 60 bis 70 Prozent reduziert werden.

Gerade weil der Verkehr immer dichter und die Fahrradwege immer voller werden, sollten sich fahrradbegeisterte Seniorinnen und Senioren bei einem Umstieg auf ein Pedelec in jedem Fall für einen Medizin-Check entscheiden, auch wenn sie sich insgesamt noch rüstig fühlen. Jedoch können nachlassende Fähigkeiten beim Sehen oder Hören die Reaktionsfähigkeit empfindlich einschränken, so wie auch Medikamente, die starke Nebenwirkungen haben. „Da das Pedelec kein reines Sportgerät, sondern ein Fahrzeug ist, mit dem man aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, braucht es angesichts eines dynamischen Umfelds im Straßenverkehr volle Aufmerksamkeit und das Tempo sollte den eigenen Fähigkeiten entsprechen“, sagt Spering. Weil ältere Menschen in der Regel weniger Körperstabilität und Kraft haben, wirkt sich der Einfluss von höheren Geschwindigkeiten auf die Unfallschwere negativ aus. Da viele Blutverdünner einnehmen, kann es bei Stürzen zu lebensgefährlichen Blutungen kommen. Das Sterberisiko ist bei Älteren, die in Fahrradunfälle verwickelt sind, wesentlich größer ist als bei Jüngeren.

Knick-Platt-Füße bei Kindern - Operieren, konservativ behandeln oder einfach nur ignorieren?
13. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie: Ein sehr auffälliger kindlicher Knick-Plattfuß muss beobachtet, kontrolliert, bei Bedarf behandelt und darf keineswegs ignoriert werden.

Mindestens 30 bis 40 Prozent aller Kinder haben in sehr jungen Jahren Knick-Platt-Füße. Dies liegt am Wachstum der unteren Extremitäten und ist bis zu einem Aller von ca. 6 Jahren normal. Später erfolgt ein spontaner Ausgleich. Wann Knick-Platt-Füße nicht mehr „normal“ sind, wie man das diagnostiziert und was dann zu tun ist – darüber referiert PD Dr. med. Renée Andrea Fuhrmann, Rhön Klinikum Bad Neustadt auf dem 13. Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportmedizin.

„Es ist schwierig, die Kinder herauszufischen, wo eine Behandlung wirklich nötig ist“, so Renée Fuhrmann. Aber bis zum 14. Lebensjahr muss man das herausfinden, im Optimum zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr.

Häufig sind es die Mütter oder Großmütter, denen etwas am veränderten Gehen ihrer Kinder und Enkel auffällt. Oft ist es eine Art „Charlie-Chaplin-Gang“ mit sehr stark nach außen gedrehten Füßen.

Eine klinische Untersuchung mit speziellen Tests bringt meist schon Licht ins Dunkel. Die Kinder müssen auf Zehenspitzen gehend von hinten betrachtet werden. Dann schätzt der Facharzt ein, ob die Muskulatur in der Lage ist, die Fehlstellung auszugleichen.

Ist dies nicht der Fall, müssen die jungen Patienten zunächst in der Physiotherapie genau diese Muskeln trainieren. Allerdings haben Kinder häufig keine Lust, das lange zu machen.

Als nächster Schritt eignen sich propriozeptive Einlagen. Fuhrmann: „Das sind die Einlagen mir den vielen kleinen Knubbeln. Durch eine Stimulation an den richtigen Stellen wird auch dadurch angeregt, dass sich die Muskulatur wieder richtig aufbaut. Auch hilft den Ärzten hier ein Kontroll-Foto der Eltern, je von hinten und von vorn. Nach einem Jahr gibt’s eine erneute Kontroll-Untersuchung.

Bevor das Wachstum der Kinder in die Schlussphase geht (Mädchen ab ca. 10, Jungen mit 12 Jahren), die Deformität zunimmt und ggf. sehr schmerzhaft ist, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Über einen kleinen Schnitt kann ein Platzhalter (alternativ eine Schraube) am äußeren Fuß eingebracht werden, womit das Abkippen des Fußes in den Knickfuß vermieden wird.

Werden Knick-Plattfüße, nicht erkannt und behandelt, kann es irgendwann zu extremen Schmerzen und aufwändigen knöchernen Korrekturen kommen.

Fazit: Ein sehr auffälliger kindlicher Knick-Plattfuß muss beobachtet, kontrolliert, bei Bedarf behandelt und darf keineswegs ignoriert werden.

Sprachförderung in Kitas erhalten!
Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. appelliert an Bund und Länder

Zur Ankündigung der Bundesregierung, das Bundesprogramm "Sprach-Kitas" Ende 2022 einzustellen, äußert sich Antje Krüger, Vizepräsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl):

"Sprache ist der Schlüssel zur Welt, zu Bildung und beruflichem Erfolg und aktuell für viele geflüchtete Kinder auch die Voraussetzung für gesellschaftliche Integration. Diese Erkenntnis hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, Kindertagesstätten zu einem Ort sprachlicher Bildung weiterzuentwickeln und darüber hinaus gezielte Sprachförderprogramme - beispielsweise für Kinder nichtdeutscher Muttersprache oder aus bildungsfernem Elternhaus - anzubieten. Dazu hat ganz wesentlich das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ beigetragen, über das zahlreiche Kindertagesstätten finanzielle Mittel für zusätzliche Fachkräfte im Bereich der Sprachentwicklung und Sprachförderung erhalten.

Aus Sicht des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl) setzt die Beendigung dieser Bundesförderung ein falsches Signal: Angesichts der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen insbesondere aus der Ukraine und der immer noch hohen Anzahl an Kindern, deren Sprachentwicklung in den Schuleingangsuntersuchungen als nicht altersgemäß eingeschätzt wird, müssen die Bemühungen um sprachlich anregende und fördernde Kitas eher verstärkt als abgebaut werden. Hierzu brauchen die Kindertagesstätten weiterhin dringend Personal, das über eine besondere Expertise in den Themen Sprachentwicklung und Sprachförderung verfügt. Die Finanzierung dieser Fachkräfte muss eher noch aus- als abgebaut werden. Bund und Länder sind in der Pflicht, dies finanziell abzusichern."

Auf dem Weg zur klimaneutralen Praxis
Es ist regelrecht en vogue, sich als Unternehmen Klimaneutralität auf die Fahne zu schreiben. Ob ergotherapeutische Praxen das für ihr Image auch ‚nötig‘ haben?

„Klimafreundliches Verhalten am Arbeitsplatz verstärken, die Mitarbeiter:innen zu einem reflektierten, achtsamen und bewussten Umgang mit Ressourcen anregen“, legt Andreas Bohmann, Ergotherapeut im DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.), seine Motivation, maßgebliche Veränderungen in seiner Praxis einzuführen, dar. Vereinzelte Maßnahmen wie Erdgas- und E-Autos für Hausbesuche oder Öko-Strom reichen ihm nicht mehr. Seit Anfang des Jahres arbeitet eine Gruppe aus Mitarbeiter:innen Vorschläge aus, um dauerhaft umweltfreundlich zu arbeiten. Das Ziel: Klimaneutralität herbeiführen. Schritt für Schritt.

Ergotherapeut:innen kennen sich gut aus, wenn es darum geht, gemeinsam mit ihren Patient:innen und Klient:innen deren festgefahrene Gewohnheiten zu analysieren, blockierende oder schädliche Muster zu enttarnen und zu transformieren. Dazu werden zunächst tägliche Routinen hinterfragt, kritisch beleuchtet und am Ende Veränderungen sukzessive in den Alltag integriert. Kann das, was im Praxisalltag mit Patient:innen und Klient:innen funktioniert, auch für Behandler:innen, sprich die Praxismitarbeiter:innen gelingen, wenn es um Klimaneutralität geht? Und vor allem: lässt sich nach der möglichst kollektiven Erkenntnis und Zustimmung eine ebenfalls kollektive, nachhaltige Verhaltensänderung herbeiführen? Ergotherapeutischen Prinzipien folgen: Ins Handeln kommen Einer, der sich mitsamt seiner Praxis auf den Weg gemacht hat, Verhaltensänderungen im beruflichen Alltag umzusetzen, um dadurch klimaschädliche Faktoren und Verhaltensweisen zu reduzieren oder auszumerzen, ist Andreas Bohmann. Der Ergotherapeut, der auch im Praxisalltag großen Wert auf demokratisches Verhalten legt, erklärt: „Mir ist wichtig, alle mitzunehmen und auch die, die (noch) nicht fürs Klima brennen, zu interessieren und wenn möglich zu begeistern“. Wissend, dass der Erfolg von der Akzeptanz der Mitarbeiter:innen abhängt, hat er zunächst nach Gleichgesinnten gefragt und eine Gruppe aus Ergotherapeut:innen gebildet, für die Klimaneutralität bereits eine Herzensangelegenheit ist. Ein zweitägiger Workshop läutet die neue Ära in der Praxis ein. Diesen begleiten ebenso wie den gesamten Change-Prozess zwei Coaches. Erstes Highlight an Tag eins: die Eröffnungsrede einer bei KLUG e.V., der deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit, arbeitenden Ärztin. Mit Verve starten die professionell angefeuerten Ergotherapeut:innen ihre Suche nach den Dingen in der Praxis, die den größten Fußabdruck verursachen, und bilden themenorientierte Teams zu „Energie“, „Mobilität“ und „Einkauf & Praxis“ Energie sparen: Energiefresser auf Sparflamme schalten „Jedes Unternehmen und jede Praxis hat ihre Eigenheiten, ihre eigenen Energiefresser; auch weisen die Inhaber:innen und die Angestellten persönliche Verhaltensweisen auf, die auf Unwissen und Gewohnheit beruhen“, sagt der Ergotherapeut Bohmann und betont, wie wichtig es ist, die individuelle Situation an jeder Stelle zu beleuchten. So nimmt das Energie-Team jedes noch so kleine Detail in Augenschein und prüft: ist die Beleuchtung stringent mit Energiespar-Lampen bestückt? Sind die vorhandenen Schaltuhren passend eingestellt? Wer kümmert sich um die Heizung oder läuft sie nachts und am Wochenende weiter auf Hochtouren und wo sind welche Thermostate hilfreich? Sind Wasch- und Spülmaschine auch wirklich optimal und voll beladen, wenn sie laufen? Ein weiterer Posten auf ihrer Liste: Sind alle Geräte mit Akkus statt Batterien ausgestattet und die mit Netzbetrieb aus der Stromversorgung genommen – sprich: Stecker raus, auch aus der Steckdose – statt im Standby-Modus? Über solche allgemeinen, oft bekannten Optionen zum Schonen von Ressourcen finden sich oft noch versteckte ‚Stromzieher‘. In ergotherapeutischen Praxen können das beispielsweise Paraffinbäder sein, die vier Stunden aufheizen müssen, bevor sie nutzbar sind. Neben genau programmierten Zeitschaltuhren gibt es auch die Möglichkeit, Termine so zu clustern, dass das Paraffinbad durchgehend belegt ist – möglicherweise auch nur für ein bestimmtes Zeitfenster pro Tag. Klimafreundliche Mobilität: eine Sache der Überzeugung An mindestens drei Tagen in der Woche sind die Mitarbeiter:innen der Praxis Bohmann zu Hausbesuchen unterwegs. Hausbesuche sind Schwerpunkte in der Praxis; viele werden bereits mit dem E-Bike gemacht. Das genügt den Klimafreund:innen jedoch nicht. Das Team ‚Mobilität‘ hat noch andere Einfälle: Termine so vergeben, dass die Touren noch effizienter werden, deutlich mehr Strecken mit dem (Dienst-)E-Bike zurücklegen, lediglich die weiter entfernten Stadtteile oder – auch das ist in vielen Städten noch ein Problem – für Radfahrer:innen gefährliche Strecken mit dem Auto anfahren. Für Bohmann steht fest: „Die Dienstfahrzeuge weiter reduzieren und keine weiteren Verbrenner mehr anschaffen ist das Eine, Fahrradfahren fördern ist der nächste Schritt“. Das möchte der Ergotherapeut durch Wettbewerbe, Fahrradleasing Modelle, bessere Vernetzung und Ausstattung der Fahrradfahrenden, Unterstützung von Mitarbeiter:innen, die vom Auto aufs Zweirad umsteigen, vorantreiben. Der passionierte Pedalist hofft, dass die Kommunen die Radwege zeitnah weiter ausbauen. Seiner Meinung nach ist das eine Voraussetzung, damit Menschen das Fahrrad generell bevorzugen – nicht etwa, weil es die Notlösung ist, um den dichten, innerstädtischen Autoverkehr zu vermeiden und die Parknot zu umgehen. Bohmann erwartet schon mit Spannung die erste Abrechnung, denn die Zahlen in den Fahrtenbüchern geben Auskunft, wie die Bilanz der mit dem Auto gefahrenen Kilometer im ersten Jahr der Mission ‚Klimaneutral werden‘ gegenüber dem Vorjahr aussieht. Einkauf und Praxis: da geht noch was „Die Frage nach dem ob, was und wo ist in puncto Einkauf ausschlaggebend“, stellt der Ergotherapeut Bohmann fest. Die Mitarbeiter:innen, die sich mit diesem Themenkomplex auseinandersetzen, arbeiten Rahmenbedingungen für die dafür zuständigen Rezeptionist:innen aus. Einige der Punkte auf ihrer Agenda: Nur noch nachhaltige Anbieter bei Büromaterial und Arbeitskleidung, ausschließlich Recyclingpapier, große Packungseinheiten – vorzugsweise mit Papierverpackung, als Suchmaschine ‚Ecosia‘ vorschalten, tintensparende Schriften wie Garamond & Co. einstellen, Fair-trade-Kaffee kaufen, prüfen, ob ein Gerät repariert, statt ersetzt werden kann. Wer darüber hinaus nach weiteren Möglichkeiten und Anregungen zum Thema ‚Klimaneutralität‘ sucht, stößt bei seinen Recherchen schnell auf KLUG oder andere Aktionsbündnisse im Gesundheitswesen. Andreas Bohmann dazu: „Über KLUG bin ich auf Health for Future gestoßen. Dort wiederum habe ich eine Untergruppe kennengelernt, die sich aus Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen und Physios zusammensetzt, die Interessierten speziellen, berufsspezifischen Input gibt.“ Ressourcen schonen: fürs Klima, nicht des Geld wegen Dem Einfallsreichtum derer, die sich mit Verbesserungsvorschlägen für besseres Klima auseinandersetzen, ist keine Grenze gesetzt. Auch, wenn es darum geht, wie das gesparte Geld anderweitig einzusetzen ist, sind viele Wege gut und sinnvoll. Dem Ergotherapeuten Bohmann liegt vor allem daran, sein Team zu überzeugen und mitzureißen – fürs Klima, nicht für den eigenen Geldbeutel. Abschließend fasst er zusammen: „Das Wichtigste ist, ins Handeln zu kommen und die Veränderung, den Change, einzuläuten. Das Umsetzen erfolgt sukzessive. Dabei zählt jeder noch so kleine Erfolg, was die innere Motivation eines jeden Menschen fördert, weiterzumachen, mit Gewohnheiten zu brechen und sich bewusst zu sein, dass jede Handlung klimafreundlich oder klimaschädlich sein kann“.

Informationsmaterial zu den vielfältigen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeut:innen vor Ort; Ergotherapeut:innen in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes unter https://dve.info/service/therapeutensuche. Die genannten Aktionsbündnisse: https://www.klimawandel-gesundheit.de/ und https://healthforfuture.de/

28.07.2022 DGA | Quelle: Deutscher Verband Ergotherapie e.V.

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52525 Heinsberg
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Telefon: 02452 - 22425
Fax: 02452 - 9780069
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      Da es hier gesetzlich normierte Aufbewahrungsfristen gibt und die Daten zur Vertragsdurchführung gespeichert und verarbeitet bleiben müssen, ist ein Widerspruch oder eine Löschung nicht möglich.

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    2. Dauer der Speicherung

      Sobald die Daten zur Erreichung des Zwecks nicht mehr notwendig sind, werden sie gelöscht, was der Fall ist, wenn sich die Konversation abschließend erledigt hat und der Sachverhalt geklärt ist und keine vertraglichen oder steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen. Diese Frist beträgt fünf Jahre für personenbezogene Daten die § 147 AO unterfallen und zehn Jahre für personenbezogene Daten, die § 257 HGB unterfallen. Die Fristen beginnen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Daten erhoben wurden.

    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Der Betroffene hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gegebene Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen und der Speicherung zu widersprechen. Dann werden die zu dem Vorgang gespeicherten Daten gelöscht. Sollte ein Vertrag geschlossen worden sein, gilt oben unter Ziffer II.2.Gesagtes.

III. Rechte des Betroffenen

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  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

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    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
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    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
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  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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Gesellschafter: Alex Eurelings


Telefon: 02452 - 22425
Fax: 02452 - 9780069
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Berufsbezeichnung: Physiotherapeut verliehen in den Niederlanden

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Valkenburger Straße 45
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Für außergerichtliche Beilegungen von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten hat die Europäische Union eine Onlineplattform („OS-Plattform“) eingerichtet, an die Sie sich wenden können. Die Plattform finden Sie unter: http://ec.europa.eu/consumers/odr/

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