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Wir freuen uns, Sie auf der Homepage der PhysioPlus-Heinsberg, welche von Pieter Meuwis geleitet wird, begrüßen zu dürfen.



Die Vielfalt unserer Behandlungen beinhaltet unter anderem Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage und Manuelle Therapie. Mit einem Klick auf unser Leistungsspektrum können Sie sich einen umfassenden Einblick über unsere Therapiemethoden verschaffen.
Sollte es Ihnen nicht möglich sein, unsere Praxis aus eigener Kraft zu besuchen, vereinbaren Sie einfach telefonisch einen Termin, wir besuchen Sie auch gern zu Hause.

Ihr Team der PhysioPlus-Heinsberg

Unser Team

Unser Team der PhysioPlus-Heinsberg sorgt dafür, dass Sie sich bei uns in entspannter Atmosphäre rundum wohl fühlen. Wir möchten Ihnen genau das bieten, was für Ihre individuelle Vorsorge und Genesung notwendig und sinnvoll ist.

Team
Pieter Meuwis
Physiotherapeut
Team
Simone Wilms
Physiotherapeutin
Team
Wien Willems
Physiotherapeut
Team
Nina Chudziak
Physiotherapeutin
Team
Janneke Verbrugghen
Physiotherapeutin
Team
Karolina Opiela
Physiotherapeutin
Team
Robin Wick
Masseur
Team
Shanon Holierhoek
Physiotherapeutin
Team
Alex Eurelings
Physiotherapeut

Unsere Leistungen

Krankengymnastik Neurologische Physiotherapie Manuelle Therapie Med. Trainingstherapie Manuelle Lymphdrainage Craniomandibulaire Therapie Massage/Fango/HL KG Gerät Taping Ultraschall & Elektrotherapie Hausbesuche
Berufsgruppe
  • Physiotherapeut/in / Krankengymnast/in
  • Masseur/in
Bowen Faszien Therapie
Zulassungserweiterungen / Schwerpunkte
  • gerätegestützte Krankengymnastik (KGG)
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Manuelle Therapie (MT)
  • Neurologische Krankengymnastik (PNF)
  • Orthopädische Krankengymnastik
Zusätzliche Leistungen / Anwendungen
  • Beckenbodengymnastik
  • Hausbesuche
  • klassische Massagetherapie (KMT)
  • medizinische Trainingstherapie
  • Sportphysiotherapie
Praxisausstattung / Anwendungen der Physik. Therapie
  • Elektrotherapie
  • Fango / Naturmoor
  • Gruppentherapieraum
  • Heißluftgerät / Heiße Rolle
  • Kältetherapie (Eis)
  • med. Trainingstherapie an Geräten (MTT)
  • Ultraschall
Selbsthilfegruppe
  • Seit 1996 versorge ich als Physiotherapeut die Gymnastikstunden für die Osteoporose Selbsthilfe Gruppe Heinsberg. Die Trockengymnastik findet in meiner Praxis statt und die Wassergymnastik wird im Schwimmbad Haaren durchgeführt.

    Kontakt: Vorsitzende Frau Marlies Houben 02452-88620
Sonderleistungen
  • behindertengerechte Einrichtung
  • Betreuung von Selbsthilfegruppen
Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch
  • Niederländisch
  • Polnisch
Gruppen-/ Kursangebote
  • Medizinische Trainingstherapie

Aktuelles

Die Bedeutung von Gefühlen, Sex und Partnerschaft nach Schlaganfall
Die Bedeutung von Gefühlen, Sex und Partnerschaft nach Schlaganfall

Sexualität spielt, so könnte man meinen, nach einem Schlaganfall keine große Rolle (mehr). Doch ist bei vielen Betroffenen sogar das Gegenteil der Fall. „Entsprechende Statements von Menschen nach einem Schlaganfall zeigen, dass ihre Bedürfnisse in Bezug auf Partnerschaft und Miteinander, Zärtlichkeiten und das Sexualleben sogar einen größeren Stellenwert einnehmen als vor dem Schlaganfall“, betont Lisa Spreitzer. Die Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.) hat sich auf ‚Sexualität bei Menschen nach einem Schlaganfall‘ spezialisiert. Bei ihrer Arbeit hat sie viele überraschende Erkenntnisse zu diesem Thema gewonnen.

Erleidet ein Mensch in Deutschland einen Schlaganfall, steht direkt ein Netzwerk aus verschiedenen medizinischen Disziplinen bereit, wozu unter anderem Ergotherapeuten gehören. Ihre Spezialität: Sich auf den Alltag der Betroffenen fokussieren, immer mit dem Blick auf das, was demjenigen in seinem Leben etwas bedeutet, was ihn antreibt, was zu seinem Lebensglück führt. Das ist bei jedem etwas anderes. Was jedoch bei allen Menschen gleichermaßen wichtig ist, ist das Bedürfnis nach Liebe, Geborgenheit, Zärtlichkeit und Sexualität.

Sexualität noch immer bei vielen ein Tabu Da bilden Menschen nach einem Schlaganfall keine Ausnahme, unabhängig vom Alter, denn von einem Schlaganfall sind häufig auch junge Menschen betroffen. Ein Schlaganfall kommt aus heiterem Himmel und verändert das Leben Betroffener radikal – nichts ist mehr wie zuvor, auch bei denen, die einen leichteren Schlaganfall erleiden. Ihr Alltag und damit alle Aktivitäten und ebenso die gesamte Gefühlsebene sind zunächst komplett ausgehebelt. Die Ergotherapeutin Lisa Spreizer ist die Autorin der Broschüre ‚Liebe, Lust und Leidenschaft‘, die die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe kostenlos abgibt. Für diese Arbeit hat sie unterschiedlich schwer von einem Schlaganfall Betroffene befragt, die bereit waren, sich zum Thema Sex und Liebe nach dem Schlaganfall offen zu äußern. „Dadurch, dass wir diese Informationen an die Öffentlichkeit bringen, fühlen sich auch andere Betroffene verstanden und wissen, dass ihre Wünsche und Vorstellungen etwas Natürliches und sie damit nicht alleine sind“, ist sich die Ergotherapeutin sicher. Die Antworten der Befragten zeigen, dass Sexualität seit dem Schlaganfall eine sehr große Bedeutung hat; für manche sogar eine größere als zuvor. Und welche Erleichterung sie erlebten, als sie – meist zunächst durch Selbstbefriedigung – feststellen durften: Lust und Erregung sind da, die Erektion kommt zustande, wenigstens das funktioniert noch. Auch hatten die Befragten den Wunsch, dass der Partner oder die Partnerin gerade in der für sie so schwierigen Zeit für sie da sein sollte. Und zwar nicht nur, um die Versorgung und das pflegerisch Notwendige sicherzustellen. Vielmehr wollten sie sich gerade jetzt geliebt fühlen – auch körperlich.

Kommunikation das A & O nach dem Schlaganfall Meist sind beide Partner mit der neuen Situation überfordert, wissen nicht, wie sie nach dem Schlaganfall miteinander umgehen können. Über Gefühle oder – insbesondere sexuelle – Wünsche zu sprechen, fällt vielen schwer; es findet hierzu bei den wenigsten eine direkte, offene und ehrliche Kommunikation statt. Das Dilemma: die Denkmuster im Kopf. „Die Aussagen Betroffener und deren Partner belegen das“, bestätigt die Ergotherapeutin Spreitzer. „Frauen fühlen sich förmlich als ‚Sexmonster‘, wenn sie Lust auf ihren Partner haben. Sie denken zum Beispiel, der Mann sei durch den Schlaganfall nicht mehr in der Lage, hätte kein Verlangen nach Sex mit ihr oder es ginge ihm einfach zu schlecht, um sie und ihre Bedürfnisse zu befriedigen.“ Dabei wäre alles unkompliziert, wären Paare imstande, auch darüber miteinander zu reden oder den anderen einfach zu fragen. Oft ist es so, dass der Mann trotz oder gerade wegen des Schlaganfalls durchaus gerne Nähe, Zuneigung und Sex hätte. Es aber ebenso wenig ausspricht, wie die Partnerin, weil er sich ‚versehrt‘ oder nicht mehr so attraktiv findet wie vor dem Schlaganfall. Dass Betroffene sich dennoch und grundsätzlich öffnen können, erlebt Lisa Spreitzer in der ergotherapeutischen Praxis. Stellt sie Fragen zu den Gefühlen, bricht es häufig aus ihrem Gegenüber heraus, wenn Liebe, Zärtlichkeiten und Sex zu kurz oder gar nicht mehr in deren Alltag vorkommen.

Die Liebe wieder anbahnen Mit viel Fingerspitzengefühl und eher anleitend als vorschlagend erarbeiten Ergotherapeuten wie Lisa Spreitzer mit ihren Patientinnen und Patienten, welche Möglichkeiten es gibt, um der Liebe, also auch der körperlichen Liebe, wieder den Weg zu ebnen. „Wir erarbeiten das gemeinsam, die Patienten und ich“, erklärt die Ergotherapeutin. Es ist eine typisch ergotherapeutische Herangehensweise, Impulse und Gedankenanstöße zu geben. So entstehen Raum und Gelegenheit, damit die Betroffenen für sich passende eigene Ideen entwickeln können. Darüber hinaus gibt es Aufgaben vom Ergotherapeuten, um das Miteinander wieder anzubahnen. So soll das Paar etwa einen festen, gemeinsamen Abend verabreden, wo es nur um das Paar-Sein geht: Darüber reden, was einen verbindet, was man am anderen mag und schätzt oder auch konstruktiv das anzusprechen, was einem nicht gefällt. Gemeinsam herauszufinden, welche Aktivitäten jetzt noch möglich sind, ist der nächste Schritt und je nach dem, wie schnell das Paar wieder zueinander findet, ist sowieso alles möglich und erlaubt.

Ergotherapeuten arbeiten auf psychischer… Um das auch im Kopf der Patientinnen und Patienten dauerhaft und fest zu verankern, ist es nahezu immer notwendig, zuvor Ängste abzubauen. Ängste sind ein zentrales Thema bei Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben. Eine bei beiden Geschlechtern weit verbreitete Sorge ist, sexuelle Aktivitäten mit dem Partner oder mit sich selbst könnten den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System derart belasten, dass es zu einem erneuten Schlaganfall kommt. Das ist medizinisch nicht begründet und gehört daher zu den zu ersetzenden Denkmustern. Ein weiterer Bestandteil der ergotherapeutischen Arbeit ist die vertiefte Aufklärung zur Erkrankung. So erfahren Betroffene manchmal zu ihrem Erstaunen, dass Liebe und Sex sich sogar positiv auswirken, unter anderem auch deshalb, weil der Körper dabei Glückshormone ausschüttet.

…und auf körperlicher Ebene Wer einen Schlaganfall erlitten hat, wird beim Ergotherapeuten so sehr mit sich, seinem Körper und seinen Empfindungen konfrontiert, wie nie zuvor. Im Laufe der ergotherapeutischen Intervention entsteht ein ganz anderes Körperbewusstsein. Ergotherapeuten verbessern unter anderem die durch den Schlaganfall verursachten Wahrnehmungsstörungen, leiten ihre Patientinnen und Patienten an, wie sie mit Reizen wie Vibration oder Berührung die vom Schlaganfall betroffenen Körperregionen allmählich reaktivieren können. Sie schulen die Wahrnehmung, fragen, wie sich das Empfinden verändert, wenn derjenige liegt, steht oder eine Unterstützungsfläche hat. Sie ermuntern die Betroffenen, zu experimentieren und selbst herauszufinden, was funktioniert. All das hat Auswirkungen auf den gesamten Alltag, sprich auch die ganze Bandbreite von Liebe, Sex und Zärtlichkeit.

Informationsmaterial zu den vielfältigen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeuten vor Ort; Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes unter https://dve.info/service/therapeutensuche

Sport bewegt Menschen mit Demenz
Materialbox bietet Informationen, Ideen und Tipps für Übungsleitende und Vereine

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will das Sport- und Bewegungsangebot für ältere Menschen mit seinem Projekt "Sport bewegt Menschen mit Demenz" weiter ausbauen. In Kooperation mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) stellt der DOSB deshalb interessierten Vereinen umfangreiches Informationsmaterial zum Thema Sport und Demenz in einer Materialbox zur Verfügung. Die Box, die als Päckchen daherkommt, bietet Anregungen für die Integration von Menschen mit beginnender Demenz sowohl in bereits bestehende Gruppen im Sport der Älteren als auch für die Einrichtung von speziellen Sportgruppen für Menschen mit Demenz.

Derzeit leben 1,6 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland. Ihre Lebensqualität kann durch gezielte Bewegungs- und Gedächtnisübungen gesteigert und der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Wie Sport konkret dazu beitragen kann, dazu gibt die Broschüre „Sport bewegt Menschen mit Demenz“ wertvolle Informationen und Anregungen. Die Materialbox enthält zudem das Buch „Sport und Bewegung für Menschen mit Demenz“ mit vielfältigen Erfahrungen und Stundenbildern von Birgit Backes, Uschi Wihr und Prof. Matthias Maschke sowie Postkarten mit „Dual-Tasking-Aufgaben“ (gleichzeitig zu erfüllende motorische und mentale Aufgaben) und Materialien für die Übungsstunden.

Zum Ausbau des Bereiches „Sport für Ältere“ wird innerhalb der Nationalen Demenzstrategie das Projekt „Sport bewegt Menschen mit Demenz“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Monika Kaus, Vorsitzende der DAlzG, begrüßt dieses Projekt sehr: „Wir brauchen solche Initiativen, damit Menschen mit Demenz und ihre Angehörige weiter ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen können und damit mehr Lebensqualität gewinnen“.

Vier Teilprojekte, die Landessportbünde Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, der Deutsche Tischtennis-Bund sowie der Deutsche Turner-Bund werden konkrete Maßnahmen erproben mit dem Ziel, Menschen mit Demenz zu bewegen. Aber auch in weiteren Mitgliedsorganisationen gibt es bereits wertvolle Ideen, wie Sport für Menschen mit Demenz umgesetzt werden kann. Andreas Silbersack, Vizepräsident des DOSB, betont: „Der DOSB setzt sich dafür ein, dass immer mehr seiner 90.000 Sportvereine bedarfsgerechte Sport- und Bewegungsangebote für diese Zielgruppe anbieten.“

Ende des Jahres sollen die Ergebnisse in einer Abschlusstagung vorgestellt werden.

Weitere Infos: richtigfitab50.dosb.de/demenz

Die Materialbox wird ab Mitte Februar verschickt und kann kostenfrei bestellt werden unter: info[at]deutsche-alzheimer.de

AE: Bewegungsmangel im Corona-Lockdown kann Kniearthrose begünstigen
AE informiert: Schwache Muskeln und Übergewicht schaden den Gelenken

Es ist bekannt, dass langjährige starke körperliche Beanspruchung - wie etwa bei Profifußballspielern - zu vermehrter Arthrose von Kniegelenken führen kann. Was viele nicht wissen: Auch zu wenig Sport und Bewegung können vorzeitigen Gelenkverschleiß begünstigen. Denn Studien zeigen: Eine schwache Muskulatur rund um das Knie kann Belastungen des Gelenks - wie das Treppensteigen - weniger gut abfangen und dämpfen (1). Durch die ungeschützt einwirkenden Kräfte wird der Gelenkknorpel überbeansprucht und beginnt dadurch im wahrsten Sinne des Wortes „Schritt für Schritt“ zu verschleißen.

Durch einen untrainierten Muskelapparat erhöht sich zudem die Sturzgefahr. Brüche können den Knorpel weiter schädigen. Darauf weist die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. angesichts des fortdauernden Corona-Lockdowns und Bewegungsmangels in der Pandemie hin. Die Experten raten deshalb zur Prävention: Sie beinhaltet Gewichtskontrolle und tägliche moderate Bewegung des ganzen Körpers mit gezielter Kräftigung und Dehnung der Gelenkmuskulatur sowie Schulung der Balance.

Homeoffice, geschlossene Fitnessstudios, Stress – Viele bewegen sich seit dem Corona-Pandemiebeginn weniger und verbringen ihren Alltag überwiegend im Sitzen. Hinzu kommt bei vielen eine Gewichtszunahme: Laut einer im Dezember 2020 veröffentlichten Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) haben die Deutschen zwischen April 2019 und September 2020 durchschnittlich je ein Kilo zugelegt (2).
„Muskulatur baut sich ab, wenn sie nicht laufend trainiert wird“, sagt Professor Dr. med. Karl-Dieter Heller, AE-Präsident und Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Klinik am Herzogin Elisabeth Hospital in Braunschweig. Diese Erkenntnis wird unter anderem durch eine dänische Studie belegt: So hatte sich bei 32 männlichen Probanden schon nach zwei Wochen vollkommener Inaktivität bereits bis zu einem Drittel der Muskelmasse zurückgebildet (3).

Dabei braucht es kräftige Muskeln, um das größte und komplizierteste Gelenk in unserem Körper, das Knie, zu schützen: Die das Kniegelenk stabilisierende Muskulatur fängt große Gewichtseinwirkungen ab. Diese entstehen auch schon bei alltäglicher Belastung: „Beim Treppenabsteigen etwa wird das Kniegelenk mit dem Vielfachen des Körpergewichts belastet (4)“, erläutert Heller. Außerdem hält und stabilisiert die Muskulatur das Gelenk und sorgt für saubere Bewegungsabläufe. Schädliche Fehl- und Überbelastungen werden so abgemildert und manche Stürze vermieden. Bewegung wiederum ist für die Ernährung des Knorpels wesentlich.

„Die eingeschränkte muskuläre Kontrolle des Kniegelenkes gilt als vergleichbarer Risikofaktor für Arthrose wie ein durch eine Verletzung instabil gewordenes Gelenk – etwa als Folge von einem Riss des Kapsel-Band-Apparats oder einem Meniskusschaden“, so Heller.

„Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass bei Patienten mit Arthrose des Kniegelenks der große vierköpfige Oberschenkelmuskel, der sogenannte Quadrizeps, geschwächt ist“, sagt Professor Dr. med. Carsten Perka, Generalsekretär der AE. „Tatsächlich steht der muskuläre Abbau des Quadrizeps oft am Beginn einer Arthrose – und ist nicht, wie zu vermuten wäre, seine Folge.“
Wenn zur Muskelschwäche noch Übergewicht dazu kommt, verstärken sich die schädlichen Effekte. „Inaktivität kann deshalb Arthrose begünstigen“, fasst Perka zusammen, der der Ärztlicher Direktor des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist. Bereits bestehende Risikofaktoren wie starke X- und O-Beine oder vorangegangene Verletzungen des Kniegelenks verstärken diese Vorgänge noch“, so der Orthopäde und Unfallchirurg.

„Es existiert bislang kein therapeutisches Verfahren, das Kniegelenksarthrose dauerhaft aufhalten oder gar umkehren kann“, sagt Perka. Wenn sie stark fortgeschritten ist, kann am Ende der Behandlungskette der operative Einsatz eines Ersatzgelenks stehen.
Die AE rät deshalb zu Prävention mit täglichem moderaten Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining. Für jedermann. Quellen:
1. Diagnose Arthrose, Stephan Kirschner, Lukas Konstantinidis, Akt Rheumatol 2020; 45: 39–47, DOI https://doi.org/10.1055/a-1005-1734
2. Studie RKI Gewicht: https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung...
3. Six weeks' aerobic retraining after two weeks' immobilization restores leg lean mass and aerobic capacity but does not fully rehabilitate leg strenght in young and older men, Andreas Vigelsø, Martin Gram, Caroline Wiuff , Jesper L. Andersen, Jørn W. Helge, and Flemming Dela, J Rehabil Med 2015; 47: 552–560, DOI: 10.2340/16501977-1961
4. Gewichtsbelastung ≠ Gelenkbelastung, Frank Diemer, Volker Sutor, Physiopraxis 2014; 9: S. 35-37

Physiotherapeuten und Krankenkassen streiten um angemessene Vergütung
Schiedsspruch brachte keine Lösung

Dass Physiotherapie in Deutschland zu schlecht bezahlt wird, bestätigte im Mai 2019 auch die Bundesregierung. Sie forderte die Physiotherapieverbände und den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV) daher per Gesetz auf, sich auf Preise zu einigen, die eine wirtschaftliche Praxisführung und eine angemessene Vergütung der Beschäftigten ermöglicht. Nachdem auch nach zahlreichen Verhandlungsterminen keine Einigung in Sicht war, sollte nun eine unabhängige Schiedsstelle die Preise festsetzen. Doch das jetzt verkündete Ergebnis schenkt kaum Hoffnung auf eine baldige Lösung.

Um wenigstens die Kostensteigerung der letzten eineinhalb Jahre auszugleichen, sprach die Schiedsstelle den Physiotherapeuten eine Vergütungserhöhung um 1,48 Prozent zu. Doch über die tatsächliche, angemessene Vergütung sowie weitere wichtige Rahmenbedingungen wollte die Schiedsstelle nicht entscheiden. Stattdessen legte sie einige Orientierungsgrößen fest, mit denen die Parteien nun wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren sollen – beispielsweise die Tatsache, dass Physiotherapeuten in Praxen genauso viel verdienen sollten wie Angestellte in Krankenhäusern, die gemäß dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) vergütet werden. Da die Schiedsstelle nicht alle für die Preisbildung entscheidenden Orientierungsgrößen festgelegt hat, besteht noch sehr viel Spielraum, sodass Verbände und Krankenkassen diese voraussichtlich mit sehr unterschiedlichen Zahlenwerten füllen werden. Ein erneuter Verhandlungsmarathon scheint daher vorprogrammiert.

„Mit Blick darauf, wie die Krankenkassen in den Verhandlungen zum Thema Vergütung gemauert haben, hegen wir wenig Hoffnung, nun zeitnah zu einer zufriedenstellenden Lösung zu kommen“, zeigen sich die Vorstände der maßgeblichen Physiotherapieverbände enttäuscht von dem Schiedsspruch. Die vier Verbände Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK), Deutscher Verband für Physiotherapie (Physio-Deutschland), Verband Physikalische Therapie (VPT) und VDB-Physiotherapieverband verhandeln gemeinsam für die rund 160.000 Physiotherapeuten in Deutschland. „Wir waren davon ausgegangen, dass die Schiedsstelle den gesetzlichen Auftrag im Blick hat, endlich eine angemessene Entlohnung für physiotherapeutische Leistungen zu ermöglichen. Diesem politischen Willen ist die Schiedsstelle in unseren Augen nicht nachgekommen – von den Krankenkassen ganz zu schweigen.“

Die Physiotherapieverbände stützten ihre Forderung nach einer Preiserhöhung um rund 50 Prozent auf das wissenschaftliche WAT-Gutachten – die Krankenkassen boten im Laufe der Verhandlungen zunächst eine Null-Runde an. Um die Versorgung der Patienten künftig zu verbessern, hatten sich Verbände und Krankenkassen zwischenzeitlich auf eine Erhöhung der Behandlungsdauern geeinigt. Diese sollten auch den Aufwand für die Vor- und Nachbereitung und die Dokumentation beinhalten. Allerdings wollten die Krankenkassen die Preise für die jeweiligen Leistungen nicht entsprechend des damit erhöhten Aufwands anpassen. Die Therapeuten wären damit mit Blick auf die Vergütung pro Minute noch schlechter bezahlt worden als bisher.

„Angesichts der bisherigen Erfahrungen steigen wir zwar mit gemischten Gefühlen in die erneuten Verhandlungen ein – aber mit dem erklärten Willen, angemessene Vergütungen zu erreichen“, so die Verbandsvertreter. „Wir hoffen sehr auf eine schnelle und faire Lösung, damit nicht noch mehr Physiotherapeuten aufgrund der geringen Vergütung und der schlechten Rahmenbedingungen den Beruf verlassen. Denn die Versorgung der Patienten, die dringend auf Physiotherapie angewiesen sind, ist in einigen Regionen Deutschlands schon jetzt in Gefahr.“

Druck entsteht zudem dadurch, dass das neue Vertragswerk am 1. April 2021 in Kraft treten soll. Einige Teile davon sind bereits abgestimmt. Die zwei wichtigsten Abschnitte fehlen jedoch noch – das sind die Vergütung und die genaue Beschreibung dessen, was welche physiotherapeutische Leistung beinhaltet. Wenn sich Krankenkassen und Verbände nicht pünktlich auf diese Rahmenbedingungen einigen, droht ein juristisches Chaos. Um keine Zeit zu verlieren, haben die Verbände die Krankenkassen daher bereits zu einem neuen Verhandlungsterminen eingeladen. Ob es hier zu einer Annäherung kommt, bleibt abzuwarten.

Apotheken-Notdienst

Anschrift
Notdienstzeiten
Roermonder Str. 117
52525 Heinsberg
Tel: 02452/8 75 74
vom 11.04. - 09:00 Uhr
bis 12.04. - 09:00 Uhr

Kontakt

PhysioPlus-Heinsberg
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Liecker Str. 23
52525 Heinsberg
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Telefon: 02452 - 22425
Fax: 02452 - 9780069
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    3. Rechtsgrundlage

      Die Speicherung der vorgenannten Daten erfolgt auf der Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO nur nach vorheriger Einwilligung im Rahmen der Anfrage, nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO im Rahmen einer Vertragsanbahnung oder -erfüllung oder nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen besteht darin, die Kontaktanfrage bearbeiten zu können und Missbrauch der Kontaktanfrage verhindern zu können. Durch einen jederzeit möglichen Widerruf der Einwilligung wird nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung der personenbezogenen Daten berührt.

    4. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

      Der Betroffene hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gegebene Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen und der Speicherung zu widersprechen. Dann werden die zu dem Vorgang gespeicherten Daten gelöscht. Sollte ein Vertrag geschlossen worden sein, gilt oben unter Ziffer II.2.Gesagtes.

III. Rechte des Betroffenen

Sofern „personenbezogene Daten“ vom Nutzer auf unserer Webseite verarbeitet werden, so hat die betroffene Person (Betroffener) folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen gemäß DSGVO.

  1. Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO

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    1. die Verarbeitungszwecke;
    2. die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
    3. die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
    4. falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
    5. das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    6. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
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    8. das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    9. werden personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so hat die betroffene Person das Recht, über die geeigneten Garantien gemäß Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
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  3. Recht auf Löschung nach Art.17 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass ihn betreffende personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    1. die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig;
    2. die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung;
    3. die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein;
    4. die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet;
    5. die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt;
    6. die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO

    Die betroffene Person hat das Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
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    2. die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt;
    3. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
    4. die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

  5. Recht auf Unterrichtung nach Art. 19 DSGVO

    Hat der Betroffene gegenüber dem Verantwortlichen hinsichtlich seiner personenbezogenen Daten eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO geltend gemacht, und hat der Verantwortliche alle Empfänger, gegenüber denen die personenbezogenen Daten des Betroffenen offengelegt wurden, über das Verlangen des Betroffenen informiert (soweit dies nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Aufwand verbunden war), so hat der Betroffene das Recht, vom Verantwortlichen über die Empfänger informiert zu werden.

  6. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, die ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die er einem Verantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und er hat das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns zu übermitteln, sofern

    1. die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    2. die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen dadurch nicht beeinträchtigen werden. Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Absatz 1 hat der Betroffene das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Die Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit lässt das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO unberührt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  7. Recht auf Widerspruch nach Art. 21 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, aus Gründen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, so hat der Betroffene das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung ihn betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht der Betroffene der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet. Eine vom Betroffenen erteilte Einwilligung kann dieser jederzeit widerrufen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte Erhebung und Verarbeitung bleibt jedoch dadurch rechtmäßig.

  8. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall inkl. Profiling nach Art. 22 DSGVO

    Der Betroffene hat das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihm gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen dem Betroffenen und uns erforderlich ist,
    2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen enthalten oder
    3. mit ausdrücklicher Einwilligung des Betroffenen erfolgt.
      Diese Entscheidungen dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person getroffen wurden.
      In den unter Ziffern a) und c) genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person auf unserer Seite, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

  9. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat seines Aufenthaltsorts, seines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn der Betroffene der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

  10. Recht auf wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf nach Art. 79 DSGVO

    Jeder Betroffene hat unbeschadet eines verfügbaren verwaltungsrechtlichen oder außergerichtlichen Rechtsbehelfs einschließlich des Rechts auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsbehelf, wenn er der Ansicht ist, dass die ihm aufgrund dieser Verordnung zustehenden Rechte infolge einer nicht im Einklang mit dieser Verordnung stehenden Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten verletzt wurden.
    Für Klagen gegen uns der gegen einen Auftragsverarbeiter sind die Gerichte des Mitgliedstaats zuständig, in dem wir oder der Auftragsverarbeiter eine Niederlassung haben. Wahlweise können solche Klagen auch bei den Gerichten des Mitgliedstaats erhoben werden, in dem der Betroffene seinen Aufenthaltsort hat, es sei denn, es handelt sich bei uns oder dem Auftragsverarbeiter um eine Behörde eines Mitgliedstaats, die in Ausübung ihrer hoheitlichen Befugnisse tätig geworden ist


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